Vom Guten Hirten Katholische Kirchengemeinde Termine Gottesdienste Kontakt Zuzug Mitarbeiter Katholische Kirchengemeinde Vom Guten Hirten - Malteserstraße 171 - 12277 Berlin Kita und Horte Berlin - Marienfelde
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Projekt „Wel(l)come-In“ Berlin, den 09.04.2017 Kath. Gemeinde Vom Guten Hirten Malteserstr.171 12277 Berlin Inge Lux (ehrenamtliche Projektkoordinatorin) E-Mail: lux.inge@gmx.de Tel. 030- 721 54 44         Darstellung des Projektes „Wel(l)come-In / Stand 09.04.2017´ Vorlauf: Die Gemeinde Vom Guten Hirten hat eine lebendige Willkommenskultur.  Ihr Pfarrer Harry Karcz ist zuständig für die chaldäisch-irakische Gemeinde, die seit August 2016 in einem Raum der Gemeinde ihre Heimat gefunden hat.  Wir geben einer freikirchlich-ev. russischen Gemeinde Raum für Gottesdienste und beherbergen eine Willkommensklasse. Die Caritas-Migrationsberatung im Pfarrhaus ist Mitbegründerin und berät uns.  August 2015: Der Ausschuss „Eine Welt und Migration“ gründet ein offenes Treffen „Wel(l)come-In“ in einem Seitenraum der Kirche Vom Guten Hirten (als Reaktion auf die Flüchtlingsströme) Seit September 2015: Monatliche Treffen mit einem großen Zulauf von Insidern und Outsidern aus Gemeinde und Kiez und wenigen Flüchtlingen und Migrant/innen. Alle Unkosten werden von den Ehrenamtlichen und Spenden der Besucher/innen getragen. Ab Februar 2016: Eine Lehrerin i.R. gründet ein Team für „Erste Hilfe Deutsch“. März 2016 bis April 2017: Durch Vernetzung mit dem „Netzwerk Mariendorf“, der Notunterkunft Großbeerenstraße in Mariendorf und dem Übergangsheim Marienfelder Allee strömen 20 junge motivierte Asylanten aus Afghanistan, Syrien, Irak, Eritrea, Iran und Somali aber auch Neuankömmlinge aus Polen und Kasachstan zum Unterricht. Inzwischen 18 Ehrenamtliche,  von Student/innen bis Rentner/innen unterrichten durchgehend Montag – Donnerstag von 10 – 10.30 Deutsch in 5  Leistungsgruppen. Seit Mai 2016: Um die Frauen der Asylanten zu erreichen, gründet sich ein Team „Kinderbetreuung“ aus 7 Frauen, die 4x in der Woche  Kinder zwischen 3 Monaten, in den Ferien  bis zu 10 Jahren betreuen. Alle Spielsachen sind Spenden. Die Betreuung findet im Sommer im Freien statt bei Regen und in der kalten Jahreszeit im Seiteneingang der Kirche neben dem Unterrichtsraum. Begleitung: Vernetzt mit den Nachbargemeinden Mater Dolorosa und Maria Frieden, mit der evangelischen Gemeinde Marienfelde und Einzelpersonen aus dem Kiez begleiten wir Flüchtlinge bei Behördengängen, helfen bei Wohnungsbeschaffung und-einrichtung. Share&Care: Regelmäßig findet ein Share&Care statt mit gezielt gesammelten Sachen, die gebraucht werden, statt. Schüler der Luise-Henriette-Schule unterstützen uns. Schülerinnen der St. Marienschule organisieren einen Kuchenverkauf für das Projekt. Die St. Hildegardschule sammelt Kinderkleidung. Fahrradwerkstatt: in der warmen Jahreszeit werden Fahrräder beim Wel(l)come-In mit den Flüchtlingen repariert und vergeben. Vernetzung im Pastoralen Raum: Die Kath. Gemeinde Vom Guten Hirten (seit 2005 mit St. Alfons fusioniert) strebt seit 2013 einen Pastoralen Raum mit der Gemeinde Mater Dolorosa an. Seit Februar 2017 befinden wir uns in der Entwicklungsphase. Außer den drei Kirchenstandorten gehoeren folgende Orte kirchlichen Lebens zum Pastoralen Raum: Kath. Schule St. Hildegard für Schüler mit Förderbedarf, Kath. Schule St. Alfons, Kita Vom Guten Hirten, Kita St. Alfons, Kath. Krankenhaus St. Marien mit dem Kloster St. Augustin, Caritas-Migrationsberatung, Caritas-Sozialstation, Caritas-Zentrum für behinderte Erwachsene, Caritas Seniorenhäuser „Johannes Zinke“ und „Maria im Felde“, Katholische Arbeitsgemeinschaft Soldatenbetreuung KAS. Alle diese Orte sind seit 2008 bereits im Kiez- Netzwerk „Rund um den Guten Hirten“ verbunden. Die Flüchtlingsarbeit vernetzt diese Orte organisch: So hilft eine Schüler-Sozial-AG der St. Hildegardschule bei der Kinderbetreuung von Erste Hilfe Deutsch. Beide Schulen haben eine Willkommensklasse, deren Eltern tlw. an unserem Deutschkurs teilnehmen. Aus Mater Dolorosa gehören mehrere Frauen zum Wel(l)come- Team. In Mater Dolorosa in der Kaplanswohnung wohnt eine WG aus drei irakischen Christen, die wiederum im Guten Hirten zur chaldäischen Gemeinde gehören. Mitglieder und Chor der chaldäischen Gemeinde gestalten Gottesdienste in unserer Pfarrkirche mit. Die Kita Vom Guten Hirten nimmt ein jesidisches Kind auf, deren Eltern bei uns Deutsch lernen usw. WinWin: Die Motivation der Teamhelfer/innen ist nicht nur B(W)armherzigkeit, sondern die Chance, in einer liebevollen, engagierten Gruppe eine Gemeinschaft zu finden, die die Flüchtlinge genauso willkommen heißt wie bisherige Outsider. Durch das Projekt „kommen sie in der Gemeinde an“, und das Team ist in der Gemeindearbeit prägend.  Eine Outsiderin in einem Sniorenhais wird unsere beliebteste Kinderbetreuerin. Wir informieren uns über die Religionen, Feste und Fastenzeiten unserer Schüler.   Fördergelder: Der Kath. Flüchtlingsfonds refinanziert bei Bedarf  Unterrichtsmaterialien seit April 2016.  Im November 2016 erhielt das Projekt den Förderpreis „Sozial Couragiert“ des Caritas- Verbandes von 1000 €uro. Im März 2017 bewilligte uns das Bonifatiuswerk über die Caritas/ Berlin eine Untertützung von 2251,99 € , über die wir einen Kopierer, Büromaterialien, Unterrichtsbücher und eine Ehrenamtsentschädigung für einen irakischen Dolmetscher refinanzieren können. Eine Bewerbung bei der Deutschen Bischofskonferenz für den „Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus für das ganze „Kiez-Netzwerk Rund um den Guten Hirten“ läuft. Wir achten darauf, keine Beträge doppelt einzureichen. So haben wir dem Kath. Flüchtlingsfonds, der uns zeitgleich mit diesem Schreiben die Genehmigung von 660 € für Unterrichtsmaterialien und eine Dolmetscherpauschale bewilligt hat (im Februar beantragt), mitgeteilt, dass dieses Geld nicht zur Rückfinanzierung, sondern als Rücklage für die restlichen Monate von 2017 anerkannt werden möge. Da wir ständig neue Schüler/innen haben,  manchmal 20 – 30 gemischt an einem Termin, ist die Nachbestellung von Materialien Alltag. Wir müssen von Zeit zu Zeit auch einen Betrag für Energiekosten abführen. Auch benötigen wir die Rücklage für unsere offenen Treffen und kleinen Unternehmungen mit den Flüchtlingen.